Heizkosten sparen und die Umwelt schonen mit einer Wärmepumpe
Die Rohstoffvorräte der Erde sind begrenzt. Durch die zunehmende globale Industrialisierung steigt die Nachfrage nach Öl, Gas, Kohle und Holz ständig und die Preise klettern in schwindelerregende Höhen. Eine Trendwende ist nur durch den Einsatz erneuerbarer Energien möglich. Ob Solarenergie, Windkraft oder die Energiegewinnung mit Hilfe einer Wärmepumpe, alternative Energie schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.
Besondere Vorteile einer Wärmepumpe
Mit der Energiegewinnung durch eine Wärmepumpe macht sich der Besitzer von konventionellen Rohstofflieferanten unabhängig. Es wird kein Lagerraum oder Tank benötigt. Außerdem ist der Schadstoffausstoß einer Wärmepumpe gleich Null und die fachgerecht eingebaute Technik arbeitet völlig wartungsfrei. Es fallen weder turnusmäßige Überprüfungskosten, noch Gebühren für den Schornsteinfeger an.
Die Energie aus dem Grundwasser, dem Erdboden oder der Luft stehen auf der ganzen Erde praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Wer sie nutzt, verschont die begrenzten herkömmlichen Rohstoffressourcen.
Funktionsweise einer Wärmepumpe
Das Prinzip lässt sich relativ einfach erklären: Der Umwelt wird Wärme entzogen und auf ein bestimmtes Niveau gepumpt. Damit wird sie für das Bereiten von Warmwasser und für die Heizung nutzbar gemacht. Der gesamte Vorgang arbeitet ohne Verbrennung. Es gibt drei Arten von Wärmepumpen:
Die Luft-Wärmepumpe bezieht die Wärme aus der Umgebungsluft. Das gelingt sogar bei Minusgraden. Allerdings nimmt mit der Außentemperatur auch der Wirkungsgrad ab.
Erdwärmepumpen beziehen die Wärme über eine Sonde aus dem Erdboden. Je nach Bodenbeschaffenheit reichen die Sonden 100 bis 150 Meter tief.
Wasserwärmepumpen nutzen das Grundwasser als Energielieferant. Die Temperatur des Grundwassers bleibt im Jahresverlauf immer konstant und bietet beste Voraussetzungen für effizientes Heizen.
Effektiver Betrieb von Wärmepumpen
Ein ausreichend gedämmtes Haus ist Grundlage für die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpenanlage. Niedrigenergie- und Passivhäuser sind deshalb für die Ausrüstung mit einer Wärmepumpe hervorragend geeignet. Obwohl die Anschaffung und der Einbau teurer sind, als beispielsweise der Einbau einer Ölheizung, lohnt sich diese einmalige Investition. Das Heizen und die Warmwasserbereitung mit Hilfe einer Wärmepumpe sind etwa 50 bis 70 Prozent kostengünstiger, als mit herkömmlichen Rohstoffen.
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